Community

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Kafunta Safaris nimmt das soziale Engagement sehr ernst. Wir sind Teil des Luangwa Valley und seiner Bewohner und wissen, wie wichtig es ist, die Menschen einzubeziehen und zu unterstützen, die in diesem wunderbaren Winkel der Erde leben.

Kafunta Safaris weiß um die Verantwortung. Wir kommen ihr hauptsächlich nach, indem wir Leute aus der Umgebung einstellen, um das Einkommen in die Gemeinde fließen zu lassen. Außerdem versuchen wir, möglichst viele Produkte aus lokaler Herstellung zu beziehen, um kleine Unternehmen zu unterstützen und ihnen ein dauerhaftes Einkommen zu sichern.

Außerdem glauben wir, dass Bildung für eine gesicherte Zukunft wesentlich ist.

Project Luangwa

Im Project Luangwa haben sich mehrere Lodges zusammengeschlossen, und Kafunta Safaris gehört zu den Gründungsmitgliedern und Treuhändern. Das Projekt ist in Großbritannien, in den USA und in Sambia als Hilfsorganisation registriert. Ziel ist es, lokalen Gemeinden zu helfen, besseren Zugang zu stabilen ökonomischen Verhältnissen zu erhalten, ohne Umwelt und Natur zu belasten. Dazu gehört, die Standards für Schulen und schulische Erziehung gut koordiniert zu verbessern und Familien zu helfen, sich auf ein dauerhaftes Einkommen zu stützen.

Um die Zukunft dieses Projektes zu sichern, haben Kafunta Safaris und die anderen Mitglieder einen „Conservation and Community Fund“ eingerichtet. Ein fester Betrag wird in unsere Preise mit einkalkuliert, an das Projekt abgeführt und zu gleichen Teilen für Naturschutz und Gemeindeprojekte eingesetzt. Das Projekt

  • Baut und renoviert Klassenzimmer
  • Sorgt für Tische & Stühle, Lehrmittel und Schulbücher
  • Übernimmt Schülerförderung und Lehrertraining
  • Baut und unterstützt Gemeindeschulen
  • Finanziert zusätzliches Lehrpersonal
  • Baut Schulbibliotheken und stattet sie aus
  • Baut Brunnen für sauberes Trinkwasser
  • Organisiert Safaris für Kinder aus der Umgebung
  • Sponsert Schulaktionen zum Aufforsten

 

Project Luangwa unterstützt mehr als 25 staatliche und Gemeinde-Schulen und hat allein 2011 mehr als 100 Patenschaften für Schüler übernommen, auch für viele Studenten während ihrer weiterführenden Ausbildung.

Die Manager vom Project Luangwa leben und arbeiten in der Süd-Luangwa-Gemeinde und freuen sich, wenn Sie Kafunta-Gästen von ihrer Arbeit erzählen können. Sie können auch einen Schulbesuch arrangieren, bei dem Sie Lehrer und Schüler treffen.

Der Fortbestand des Projektes hängt von großzügigen Spendern ab; viele von ihnen sind ehemalige Kafunta-Gäste. Wir garantieren, dass jede Spende zu 100% in das von Ihnen gewählte Projekt fließt und nicht für Verwaltungskosten verwendet wird.

Kids in the Wild

2011 hat Kafunta Safaris In Zusammenarbeit mit Project Luangwa 24 Kindern aus der Umgebung einen viertägigen Aufenthalt in der Kafunta River Lodge ermöglicht. Für viele dieser Kinder war es das erste Mal, in einer Lodge zu wohnen oder gar einen Nationalpark zu besuchen.

Es ist traurig aber wahr: Die meisten Kinder, die in und um Mfuwe leben, waren noch nie im Süd-Luangwa-Nationalpark, haben noch nie Löwe, Leopard, Giraffe und noch nicht einmal eine allseits bekannte Impala gesehen. Sie haben einen wunderschönen Nationalpark vor der Tür, sind aber zugleich eine Millionen Meilen davon entfernt.

Viele Einheimische haben eher Furcht vor wilden Tieren: Elefanten plündern ihre Ernte, ein Krokodile könnte sie im Fluss erwischen. Kein guter Ausgangspunkt, um sich für Naturschutz zu engagieren. Andererseits kämen ohne die „wilden Tiere“ keine Besucher. Deshalb ist es wichtig, dass die Einheimischen, vor allem Teenager, verstehen, dass sie am meisten gewinnen, wenn sie ihre Umwelt schützen.

A Safari With Local Kids

Eine Spende von The Elephant Charge, Sambias alljährlichem Motorsport-Ereignis, machte es möglich: Project Luangwa organisierte für 24 Teenager aus der Umgebung eine 4-Tage/3-Nächte-Safari in der Kafunta River Lodge am Ufer des Luangwa-Flusses. Wir wollten den Jugendlichen ein besseres Verständnis für Naturschutz und Tierwelt vermitteln und ihnen zeigen, wie Touristen die Umgebung sehen, um sie genau das erfahren zu lassen, was Touristen erleben. Wir hofften auch, dass sie das zu einer Ausbildung im Tourismus oder Naturschutz animieren würde; doch vor allem sollten sie Spaß und Freude haben!

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Um das Auswahlverfahren für nur 24 Teilnehmer einigermaßen gerecht zu machen, baten wir all die vielen Bewerber, einen Aufsatz zu schreiben mit dem Titel “Die Verbindung von Tourismus und Naturschutz in Süd-Luangwa“ und wählten die 24 besten Schreiber aus.

Während der vier Tage in der Kafunta-Lodge machten die Kids Morgen- und Nachtsafaris, sahen Filme über die Tierwelt und hatten sehr anregende Diskussionen mit den Scouts der „South Luangwa Conservation Society“. Sie wohnten in Kafuntas Chalets, und manche erlebten hier ihre erste heiße Dusche. Nachdem die Kids ihre anfängliche Scheu überwunden hatten, war der Swimming-Pool ihr Lieblingsplatz.

Wir wollten, dass die Kids so viel Neues wie möglich kennen lernen sollten. Dazu gehörten auch die ungewohnten Mahlzeiten: Alle waren darauf aus, Neues zu probieren, und so mancher holte sich Nachschlag.

Hauptaktivität waren die Safaris; alle waren darauf versessen, an den Game Drives teilzunehmen und den Park zu erkunden. Schon bei der ersten Ausfahrt wurden die Kids mit ihren ersten Löwenbeobachtungen belohnt, und die waren ganz speziell: Sechs Junge spielten in der Nähe ihrer Mütter. Andere konnten in den nächsten zwei Tagen endlich den ersehnten Leoparden und Hyänen entdecken sowie ganz viele andere Tiere. Nur Büffel zeigten sich nicht. Kafuntas Guides haben die Kids nicht nur mit Wissen versorgt, sondern gaben ihnen auch die Gelegenheit, selbst als Guide zu agieren.

kids-in-wild-pool-kafunta-community-tourism-travel-zambia-game-drives-campsAm besten versteht man, welch herrliche Zeit alle hatten (und auch das Project Luangwa und Kafuntas Mitarbeiter!), wenn man die Kids zu Worte kommen lässt:

“Bevor ich nach Kafunta kam, hab ich mich nicht für die Natur interessiert. Nun finde ich sie großartig.“

“Ich hab gelernt, dass man als Guide über viel mehr Bescheid wissen muss als nur über Tiere.”

“Ich war wie ein richtiger Gast – ich habe meine schmutzige Wäsche in diesen Korb gegeben, und später war sie wieder da – alles gebügelt.“