Conservation of South Luangwa

Der Schutz des Süd-Luangwa-Nationalparks braucht laufend Unterstützung. Kafunta Safaris weiß, dass unsere Lebensqualität und alles, was wir tun, davon abhängt, dass unsere einzigartigen Ökosysteme gesund sind und dass es allen involvierten Gemeinden gut geht. Die Ökosysteme und alle hier lebenden Arten, uns eingeschlossen, verbindet ein eng verwobenes Netz des Lebens, eine Kostbarkeit für sich. Die Natur versorgt uns mit Nahrung, Rohstoffen, mit der Qualität von Wasser und Erde, mit unserem Klima und schließlich auch mit der Fähigkeit unserer Umwelt zu überleben. Kafunta fördert den Schutz Süd-Luangwas durch die Conservation South Luangwa  und die Aktion „Bäume für Luangwa“.

Kafunta Safaris unterstützt die Conservation South Luangwa (CSL), eine gemeinnützige NGO auf Gemeindebasis. Conservation South Luangwa  hat sich zum Ziel gesetzt, die Tierwelt und die natürlichen Ressourcen des Süd-Luangwa-Nationalparks in Sambia und seiner umliegenden Gebiete (Game Management Areas) zu erhalten.

Die CSL hat verschiedene Projekte initiiert, die sie betreut. Wir wissen: Wenn wir nicht unsere Umwelt schützen und bei Besuchern und Bevölkerung das Bewusstsein dafür schärfen, könnte ein wertvolles und notwendiges Stück Erde verloren gehen oder zerstört werden. Naturschutz heißt, künftigen Generationen Zukunft zu geben.

Anti-Poaching and Anti-Snaring Patrol

anti-poaching-kafunta-zambia-tourism-travel-holiday-south-luangwa-conservation

anti-snaring-conservation-kafunta-zambia-safari-travel-tourism-africa

Fallenstellen ist eine der schlimmsten Methoden der Wilderei, denn es geschieht wahllos und kann alle Tierarten treffen. Zwar werden die meisten Fallen gelegt, um kleinere Antilopen als bushmeat zu fangen, doch werden auch welche für Büffel und Flusspferde ausgelegt, und nicht selten verfangen sich darin auch Löwen, Hyänen und Elefanten.

Durch Fallen sterben Tiere ganz grausam. Nach einem Schuss tritt der Tod meist sofort ein, nach Fallenverletzungen oft erst nach Tagen, Wochen oder gar Monaten. Nach unsäglichen Schmerzen kann das Tier dann schließlich verhungern oder an einer Infektion zugrunde gehen.

Uyoba Community School

uyoba-community-school-conservation-kafunta-zambia-safari-travel-tourism-africa

Früher unterrichteten die Lehrer unter einem Wildmangobaum, heute besitzt die Schule dank der Unterstützung durch die CSL drei Klassenräume und zwei Lehrerbüros. Wir sind gerade dabei, Gelder zu beschaffen, um zwei Häuser für die Lehrer zu bauen.
Die Uyoba-Gemeinde-Schule liegt 5 km von Sambias Südluangwa-Nationalpark entfernt und wurde 1994 gegründet. Ursprünglich sollte sie Eltern unterstützen, die das Schulgeld nicht aufbringen konnten, und einen Schulbesuch ohne Uniformen oder Schuhe ermöglichen.

Village Scout Training

scout-training-conservation-kafunta-zambia-safari-travel-tourism-africa

CSL unterstützt 46 Kakumbi-Ranger mit technischem Gerät, Uniformen, Lebensmitteln, bei Einsätzen, mit der gesamten Ausrüstung für Patrouillen, mit Unterkunft sowie einem System von Belohnungen und hat zur gleichen Zeit für 36 Scouts das Gehalt gezahlt.

Diese Scouts machen regelmäßig Kontrollgänge im und um den Nationalpark und haben über die Jahre Tausende von Fallen vernichtet. Sie werden von den lokalen Gemeinden unterstützt, was ganz wesentlich ist, wenn die Wildtiere der Gegend geschützt werden sollen.

Chilli Fence Project

Chilli
Der Konflikt zwischen Mensch und Tier in Süd-Luangwa hat zugenommen, auch wegen der stetig wachsenden Bevölkerung in direkter Nachbarschaft zum Nationalpark. Hier gibt es keine Zäune, so dass das Wild sich auch außerhalb des Parks frei bewegen kann.

Zur Anbauzeit von Feldfrüchten werden Äcker regelmäßig von Elefanten und Flusspferden verwüstet Auch die Kornspeicher in den Dörfern sind oft nicht ausreichend geschützt und werden zerstört.

CSL versucht diese Schäden mit der Errichtung von Chili-Zäunen einzudämmen. Eine einfache und preiswerte Methode, Elefanten, Flusspferde und Buschschweine abzuschrecken: Man braucht Sisalseile, gebrauchtes Motorenöl, Fett, alte Lappen und zerstoßene getrocknete Chilischoten. Ein Band mit dieser Mixtur wird an einem „Stangenzaun“ um die Felder gespannt. Zusätzlich werden aus Elefantendung und zerriebenem Chili „Briketts“ geformt und nachts angezündet, um Elefanten mit dem scharfem Dampf „auszuräuchern“ und zu vertreiben. CSL veranstaltet dazu Workshops und demonstriert das an einem wirklichen Feld. Wesentlich ist, dass Bauern diese Zäune als Eigentum akzeptieren und sie dann auch instand halten. Um das zu erreichen, versorgt CSL die Bauern mit Chili-Setzlingen.

Trees for Zambia

“Um die Abholzung auf der Welt in den letzten zehn Jahren wieder auszugleichen, müssten wir ein Gebiet von 1,3 Millionen km², so groß wie Peru, wieder aufforsten. Das entspricht 14 Billionen Bäumen, die wir jedes Jahr pflanzen müssten, und das 10 Jahre lang.“

~ UNEP

Abholzung ist nicht nur ein riesiges Problem in ganz Sambia, sondern in allen ländlichen Gebieten südlich der Sahara. Sicher brauchen Menschen das Holz von Bäumen zum Leben, aber wir haben keine Kultur entwickelt, diese auch wieder anzupflanzen. Ein weiteres Problem in vielen Gegenden ist die Rodung für Ackerland.
Bäume, die in ländlichen Gegenden wieder angepflanzt werden,

  • bauen Kohlendioxid abgreenpop-trees-for-zambia-conservation-kafunta-zambia-safari-travel-tourism-africa
  • mindern die Umweltzerstörung
  • prägen eine Kultur, Bäume zu ersetzen
  • helfen ländlichen Gemeinden, dem Klimawandel zu begegnen
  • schaffen Arbeitsplätze und sorgen für Ausbildung
  • geben Gemeinden wirtschaftliche Werte: Früchte zum Essen oder für den Verkauf; einige einheimische Bäume sind gute Schattenbäume für die Felder, andere wirken wie organischer Dünger; Land steigt im Wert…und vieles mehr.

trees-for-zambia-conservation-kafunta-zambia-safari-travel-tourism-africaIm Juli 2012 veranstaltete Greenpop (Trees for Zambia) eine große Kampagne zur Aufforstung und ökologischen Erziehung in Livingstone. Sambia ist ein Land mit einer der höchsten Abholzungsraten der Welt. 5.000 heimische Bäume und Fruchtbäume wurden in der Welterbe-Stätte der Victoria Falls im Dambwa-Wald gepflanzt und auch an Schulen rund um Livingstone. Dazu wurden Schulen und örtlichen Bauern Workshops angeboten über nachhaltiges Leben und Schutzmaßnahmen. Das war der Start für eine noch andauernde Kampagne, Livingstone grüner und nachhaltiger entwickelt zu machen.
Kafunta Safaris unterstützte dieses Projekt und kaufte Bäume. Gegenwärtig gibt es kein vergleichbares Projekt im Mambwe-Sektor (dem Distrikt des Luangwa-Tals). Wir hoffen, für dieses Gebiet ähnliche Projekte zu initiieren.
Sprechen Sie uns bitte an, wenn Sie uns unterstützen und mehr Informationen haben wollen.